+ Links
 
 
 



Aurikulotherapie
 

 

 

Was ist Aurikulotherapie ?
Quelle: www.auriculo.ch

Die Aurikulotherapie ist eine medizinische Technik, die die Ohrmuschel als Reflexzone bei der Behandlung von Schmerzen und von funktionellen Störungen nutzt. Diese Reflex –bzw. Akupunkturpunkte sind mit dem zentralen Nervensystem (ZNS) verbunden und können leicht durch Schmerzempfindung oder elektrischen Widerstand bestimmt werden. Die Entdeckung von Reflexpunkten in der Ohrmuschel wurde schon in der jahrtausend alten Traditionelle Chinesischen Medizin dokumentiert.
Dr. Paul Nogier (Ingenieur und Mediziner) aus Lyon (Frankreich) hat diese Reflexotherapie rein zufällig im Jahre 1951 entdeckt. Er hat festgestellt, dass einige seiner Patienten, die an einer hartnäckigen Ischialgie litten, durch eine Kauterisation an einem Ohrpunkt geheilt wurden - einer Technik angewendet von einer Heilerin aus Marseille.

Tatsächlich besitzt die Ohrmuschel eine spezifische Innervation. Die Concha wird durch den Zweig des N. pneumogastricus (N. Vagus), der Antihelix durch einen Zweig des Trigeminusnerves versorgt und der Helix durch den Plexus cervicalis superficialis innerviert. Diese dreifache Innervierung, die sonst nirgendwo im Organismus zu finden ist, erklärt die vielseitigen Möglichkeiten der aurikulären Reflexotherapie.
Nach jahrelanger Forschung hat Dr. Paul Nogier folgendes festgestellt:

1. Sobald ein Gliedmaß oder ein Organ schmerzhaft ist, erscheint am Ohr eine Zone oder ein Punkt, die schmerzempfindlich sind und die mit einem einfachen Drucktaster aufgefunden werden können.

2. Die Ohrpunkte, die mit den Punkten am Körper korrespondieren, sind nach einer präzise festgelegten Somatotopie verteilt. Es ist demzufolge möglich eine genaue Kartografie der Ohrpunkte zu erstellen.

3. Die schmerzhaften Punkte können zur Schmerzbeseitigung behandelt werden.

4. Es existieren am Ohr Punkte mit geringer kutanen Resistenz, die im Zusammenhang mit den Funktionen der Organe stehen.


 

 

 


 


 
         
 Physiofit © 2004 - 2010, design by MAPS